New Venice ist nur eine Variante des Stadtsystems: Die (schwimmende) Infrastruktur ist nach den Prinzipien und Abmessungen des Neutralsystems gewählt, um die Füllung mit den gleichen Sekundarsystemen zu ermöglichen und auf diese Weise durch den umfassenden Markt wiederum große Varietät und Ökonomie zu erreichen.
Es gibt eine Reihe von Städten, wo Raumnot durch geografische (Tokio, New York) oder politische (Hongkong, Monaco) Gegebenheiten durch diese neuen Techniken gemildert werden kann.
Von Bedeutung ist die Vermeidung von Grundstückskosten bei Anlagerung solcher Quartiere an der Wasserfront von Innenstädten, Entspannung des Grundstücksmarktes und Dumping der Grundstückspreise; gefördert werden mag eine solche Entwicklung durch die Reduktion oder Verlagerung der Hafenanlagen und Quais infolge der Containerisation. Städte gewinnen damit einen Teil ihrer Uferfronten zurück. Schwimmende Quartiere können als Interimslösung für die Unterbringung der Einwohner von Sanierungsgebieten in der Nahe der Wasserfront dienen.
Im ganzen wirtschaftlich transportable Stadtteile sind eine Möglichkeit, bis zu einem gewissen Grade Bevölkerungsmigrationen zu folgen. Die Mobilität ganzer Quartiere oder der Agglomeration im ganzen führt zur Wanderung der Stadt mit den jahreszeitlichen Zyklen, zur Zerstreuung im Sommer und Konzentration im Winter, möglicherweise zu einem Totaltourismus einer zukünftigen Leisure Society. Im günstigen Transportmedium Wasser nähert sich die Utopie der Walking City (= Moving City) ihrer Realisierbarkeit. Technische und ökonomische Möglichkeiten oder Vorteile einer solchen Stadtform sind
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